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Wie bei unserem Kunden lässt man häufig beide Unternehmensmarken zunächst bestehen oder man entwirft einen gemeinsamen Auftritt mit einer Mischung aus beiden Marken und Designs. Die Markenarchitektur ist dann unklar. Dies hat häufig emotionale Gründe. Es wird befürchtet, man könnte sonst Kunden verlieren. Im Laufe der Zeit zeigt sich aber folgendes: das klare Bild der früheren Marke ist verwischt, der Kunde findet sich im neuen Mix nicht zurecht.

Auch auf Unternehmensseite ergeben sich Nachteile, da das Führen mehrerer Marken zu einem höheren Ressourcenaufwand führt. Des Weiteren fehlt den Mitarbeitern ein Identifikationsmittel.

Für unseren Kunden haben wir in diesem Fall unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Markenhistorien verschiedene Szenarien zur zukünftigen Markenarchitektur entworfen. Die einzelnen Szenarien wurden sowohl mit der Geschäftsführung als auch mit den Mitarbeitern diskutiert. Die Einbindung der Mitarbeiter ist wichtig, da diese einen relevanten Touchpoint des Kunden mit dem Markenversprechen darstellen. Für unseren Kunden positiv: Es ergab sich im Rahmen der durchgeführten Gruppendiskussionen ein eindeutiges Bild. Entsprechend kehrte man zu einer der ursprünglichen Marken zurück. Die Markenidentität wurde mit unserer Unterstützung einem Update unterzogen. Am Ende ergab sich also eine starke Marke mit einer klaren Identität welche von allen Mitarbeitern getragen wird. Hierbei wurde in Kauf genommen, die Vermischung der Marken rückgängig zu machen sowie eine akquirierte aufzugeben. Manchmal muss Altes weichen damit Neues entstehen kann.